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Münsterlandgiro – Fotofinish

Flachetappen werden im Radsport in der Regel von Sprintern gewonnen und so war es auch im diesem Jahr beim Münsterlandgiro.
So sehr sich auch die Organisatoren bemühen, Steigungen in den Giro zu bringen – das Münsterland ist für einen Radrennfahrer nun einmal flach und deshalb blieb das Feld weitestgehend beisammen.
Bis auf vier Ausreißer: Direkt nach dem Start erhöhte der mehrfache Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Katusha-Alpecin) das Tempo und setzte sich vom Feld ab. Zunächst bekam er Gesellschft von Carl Soballa (LKT-Team Brandenburg), einige Kilometer später schlossen Luca Henn (Lotto-Kern Haus) und der Niederländer Etienne van Empel (Roompot-Oranje Loterij) zu dem Duo auf.
Das Feld ließ es gemütlich angehen und die Ausreißer ziehen, zeitweise bis auf fünf Minuten Vorsprung. Nach 70 Kilometern zog es etwas das Tempo an und hielt die Ausreißer bei 2:30 min., nach 155km begannen Dimension Data (ZA), Quick Step (B), Bora Hans Grohe (D) und Katusha Alpecin (CH) das Tempo successive anzuziehen. In Ostbevern betrug der Abstand noch 1:09, in Westbevern nur noch 0:50.
Bei 0:30 griffen Soballa und Martin an, erhöhten noch einmal auf 1:00, aber etwa 20 Kilometer vor dem Ziel war es auch für sie um die Führung geschehen und das Feld erreichte geschlossen Münster, wo dann der Sprint zu Gunsten von Sam Bennett (EI, Bora-hansgrohe) vor Phil Bauhaus (D, Sunweb) und Andre Greipel (D, Lotto-Soudal) erst mit Zielfoto entschieden werden konnte. Der knappste Zieleinlauf ever. Marcel Kittel, Sieger 2011 und 12, blieb nur der undankbare vierte Platz.

 

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