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Telgte-Legenden vs. BVB-Legenden – Ein Shirt vorm Independence Day

Viele hatten im Vorfeld Zweifel, wie viele Zuschauer das Legenden-Spiel ins TakkoStadion bringen würde. Bei den BVB-Legenden ist zwischen 400 und 1500 Zuschauern so ziemlich alles möglich. Telgte übertraf aber sämtliche Erwartungen, denn kurz nach Spielbeginn waren dann mit allen VIPs und Helfern zusammengenommen etwa 2000 Leute im Stadion, darunter auch einige BVB-Fanclubs mit weiterer Anreise.

Die Telgter Legenden waren gut ausgesucht, alles Spieler, die noch gut im Saft stehen und den Dortmundern durchaus Paroli bieten konnten. Dennoch konnten die Bundesligisten mit ihrer Erfahrung und Spielübersicht eine starke Mittelfeldpräsenz aufbauen und nur der Linienrichter verhinderte die ersten Torchancen. Nach 20 Minuten rappelte es aber doch: Sebastian Hille, der bis 2015 noch in Bielefeld aktiv war, netzte routiniert zum 1:0 ein, zuvor hatte Nils Terwesten, der beste Telgter, schon ein bisschen was gehalten. Die Vorlage kam von David Odonkor, dem besten Dortmunder. Pfeilschnell wie eh und je brachte der 35jährige immer wieder die Telgte-Abwehr in Bedrängnis und so ließ er auch zwei schnelle eigene Tore folgen, so dass die Verhältnisse erst einmal geklärt waren.

Doch die unermüdlichen Telgter starteten ebenfalls Angriffe und so fiel nur sechs Minuten später ein Anschlusstreffer durch Sebastian Wende, der sich recht geschickt in der Nähe des Dortmunder Tores platzierte und nur auf den richtigen Ball wartete, der nach einer Standardsitiuation auch passend kam. Sehr zur Freude der auffälligsten Fangruppe auf der vollbesetzten Tribüne: der Telgter Damenmannschaft. So ging es in die Pause, in der David Odonkor sein Unterzieh-Shirt an Katja „Heike“ Laukötter verschenkte, denn auch ihm war der Wende-Fanblock aufgefallen. Dass Katja ihren Account Heike04 in Zukunft HeikeVB nennen wird, ist trotzdem nicht zu erwarten. Nach der Pause ging es halbwegs ausgewogen weiter. Einem Frank-Mill-Tor folgte recht schnell ein Maffenbaier-Konter und damit war es dann auch genug, denn der Himmel benahm sich plötzlich wie im Film „Independence Day“ und schickte sodann massive Wassermassen zur Erde, so dass nach 70 Minuten abgebrochen wurde.

Dennoch waren am Ende wohl alle zufrieden. Die Dortmunder hatten gewonnen, die Telgter waren nicht untergegangen, Alle hatten sogar ein ansehnliches Spiel gesehen, Telgtes Damen hatten ein Tor ihres Trainers bekommen und eine sogar ein neues Kleidungsstück. Und alle anderen Würstchen und Getränke.

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