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Trainingsspiel: BSV Ostbevern – USC Münster – Zweitligatauglich

Schon früher hat der USC Münster in Ostbevern Testspiele absolviert, beispielsweise gegen den russischen Superligisten Dynamo Yantar 2007 oder Longa Lichtenvoorde 2006. Lange ist in dieser Richtung nicht mehr viel passiert und die Kooperation der beiden Vereine beschränkte sich weitestgehend auf den Jugendbereich. Jetzt ist aber Ostbevern mittlerweile gut genug, um selbst einen respektablen Gegner gegen den Erstligisten abzugeben und so traf man sich an einem Dienstag Abend in der Beverhalle zu einem öffentlichen Testmatch.

Der USC mit dem kompletten Bundesliga-Kader angereist, spielte ohne Lisa Thomsen, Ines Bathen und Mareike Hindriksen, sonst aber mit allem, was rang und Namen hat. Und natürlich war die Halle gut mit Zuschauern gefüllt, wie so oft, wenn die Volleyballerinnen aufschlagen. Und der Drittligist hielt wacker mit. Speziell die Erstbesetzung mit Sophia Eggenhaus, Vera Horstmann, Sabrina Roer, Lea Dreckmann, Wiebke Silge, Maren Flachmeier und Jana Rolf hielt im ersten Satz lange gut dagegen, kämpfte sich nach 0:4 wieder bis auf 6:6 ran und ging nach 10 Minuten sogar mit 14:12 in Führung. Bis zum 18:18 hielt man das durch, sehr zur Freude des heimischen Publikums, welches die Beverhalle zum Beben brachte, am Ende zog der USC dann aber mit besserer Atlethik auf 19:25 davon. Die notwendigen Wechsel ließen den USC im zweiten Satz erst einmal auf 1:10 davonziehen, bis zum 12:17 hatten die Ostbevernerinnen aber schon wieder ihren Rhythmus gefunden. Am Ende dann 15:25, auch kein Desaster. Der dritte Satz begann mit 3:3, dann legte Münster ein Polster an und erhöhte auf 3:10. Bis zum 12:19 blieb der Abstand mehr oder minder stabil, dann machte Münster mit 13.25 den Sack zu.

Das klingt vielleicht so, als hätte der USC mit Halbgas gespielt und sich nicht immer angestrengt. Das war aber zu keinem Zeitpunkt der Fall. Münsters Spielerinnen wirkten hochkonzentriert und die Sätze wurden in erster Linie durch bessere körperliche Konstitution entschieden, technisch war der BSV immer auf Augenhöhe.

Jedenfalls hat sich gezeigt, dass das Loch nach ganz oben gar nicht so groß ist und der ersten Riege kann man schon jetzt Zweitligatauglichkeit bescheinigen.
Da würde es vielleicht zum ersten Mal richtig schwierig, der Drittligameister der vergangenen Saison Bad Laer dümpelt gegenwärtig auf Platz 10 dahin.
Aber: Ostbeverns Mannschaft hat seit der Saison 2011 immer für positive Überraschungen gesorgt.

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